
F&E mit einem Offshore-Entwicklungsteam: So profitieren Sie
Mit KI zusammenfassen
Die Pandemie 2020 und der plötzliche Zwang zur Remote-Arbeit haben eindrücklich gezeigt, dass Teams auch über viele Standorte verteilt funktionieren. Laut ResearchandMarkets holen sich mehr Unternehmen als je zuvor ein Offshore-Entwicklungsteam ins Boot. Der weltweite IT-Outsourcing-Markt soll bis 2025 auf 397,6 Milliarden US-Dollar wachsen, bei einem geschätzten Plus von 4,5 % pro Jahr.
Sie wollen den Trend nutzen und Ihr Unternehmen digital transformieren? Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein Offshore-Entwicklungsteam finden, führen und damit Ihre Softwareprodukte bauen. Sehen wir uns genauer an, was Offshore-Softwareentwicklung ist und warum sie sich heute lohnt.
Einen neueren, ausführlicheren Vergleich mit belegten Unternehmensdaten und aktuellen Stundensätzen finden Sie in unserem Leitfaden 2026 zu Nearshore-Softwareentwicklern in Europa.
Was ist Offshore-Softwareentwicklung?
„Offshore-Unternehmen“ ist kein neuer Begriff. Viele erfolgreiche Unternehmer und Investoren kennen das Modell als wirksames Werkzeug und wissen um seine Vorteile. Jedes neue IT-Startup sollte deshalb verstehen, wie es funktioniert.
Offshore-Softwareentwicklung findet in der Regel in Ländern statt, in denen die Arbeitskosten deutlich niedriger sind als im Land des Auftraggebers. Für die IT-Branche ist das äußerst rentabel.

Offshore-Softwareentwicklung ist längst Normalität. Die Zusammenarbeit mit Remote-Entwicklern ist recht einfach geworden, seit es mehr Werkzeuge für Datenschutz und verteiltes Arbeiten gibt. Zudem ist Offshore-Softwareentwicklung weltweit legal, denn sie unterliegt den Regeln des Landes, in dem das Unternehmen registriert ist, und der Länder, in denen es tätig ist.
Offshore-Produktentwicklung passt ideal zu jedem digitalen Unternehmen, das effizienter werden, erheblich Ressourcen sparen und schnell talentierte IT-Fachleute gewinnen will. Mit der Erfahrung und dem Know-how eines dedizierten Offshore-Teams gewinnt Ihr Unternehmen deutlich mehr Kapazität, um seine Geschäftsziele zu erreichen.
Gründe für Offshore-Entwickler
Laut der globalen Outsourcing-Umfrage von Deloitte ziehen rund 72 % der Unternehmen ausgelagerte Softwareentwicklung einem internen Team vor. Hier einige Gründe, warum Unternehmen so gern auf ein Offshore-Entwicklungsteam setzen.

Kosteneinsparung
Laut einem Bericht von Quartz scheitern rund 46 % der Startups, weil ihnen das Geld ausgeht. Mit einem Offshore-Entwicklungsteam lässt sich das verhindern. Beim Outsourcing zahlen Sie keine Gemeinkosten wie Lohnabrechnung, Büromiete, Urlaub, Versicherungsleistungen oder Recruiting-Gebühren. Mehr noch: Wegen der niedrigeren Lebenshaltungskosten liegen die Stundensätze von Entwicklern in Offshore-Ländern unter denen in Nordamerika und Westeuropa.
Ein großer Pool an Tech-Talenten
Die besten IT-Fachleute in Ländern wie den USA und Westeuropa arbeiten längst für die Tech-Konzerne. Sie haben üppige Gehaltspakete, attraktive Extras, Zusatzleistungen und einen sicheren Job. Sie davon zu überzeugen, dass Sie der bessere Arbeitgeber sind und sich ein Wechsel für sie lohnt, ist extrem schwer. Mit Offshore-Softwareentwicklung können Sie dagegen erfahrene Entwickler aus Osteuropa einstellen, die Ihren Bedarf abdecken, ohne Sprachbarrieren und ohne gravierende kulturelle Unterschiede.
Weniger Zeitaufwand, mehr Produktivität
Ein Offshore-Entwicklungsteam spart Zeit und steigert die Produktivität insgesamt. Mit einem dedizierten Entwicklungsteam müssen Sie keine Zeit in Projektmanagement oder andere HR-Aufgaben stecken, das übernimmt der Offshore-Dienstleister. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter entfällt, denn jedes Teammitglied bringt die nötigen Fähigkeiten schon mit. Im Schnitt erhalten Sie Ergebnisse 4-mal schneller als mit Teams, die gemeinsam vor Ort sitzen.
Sicherheit und Transparenz
Bei Offshore-Entwicklern wie Intelvision gibt es keine versteckten Gebühren oder Klauseln, und Sie haben jederzeit Zugriff auf alle Informationen zu Ihrem Projekt. Außerdem unterschreiben wir immer eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) und tun alles Nötige, um Ihr geistiges Eigentum zu schützen.
Unterschied zwischen Nearshore- und Offshore-Outsourcing
Es gibt verschiedene Arten ausländischer Unternehmen: Offshore-Softwareentwickler und Onshore-Unternehmen. Sie unterscheiden sich bei den Steuern, bei der Pflicht zur Buchführung und Berichterstattung gegenüber Behörden und darin, wie offen die Informationen über die Gründer sind.
Informationen über die Gründer eines Offshore-Softwareentwicklungsunternehmens sind meist nicht verfügbar oder schwer zugänglich. Derzeit gibt es weltweit rund 110 Offshore-Länder, darunter Länder in Lateinamerika und Osteuropa. In der „klassischen“ Offshore-Zone gibt es weder Einkommen- noch Umsatzsteuer: Die Unternehmen zahlen jedes Jahr einen festen Betrag an den Staat, von einigen Hundert bis zu mehreren Tausend Dollar.

Unternehmer, die sich für Offshore-Entwickler oder -Firmen entscheiden, haben nicht immer schlechte Absichten. Manchmal registrieren sie eine Firma im Ausland, um ungünstigen Geschäftsbedingungen im eigenen Land zu entgehen. Länder mit hohen Unternehmenssteuern wissen, dass manche Firmen dann eher den Weg ins Offshore-Ausland wählen.
Onshore-Softwareentwicklungsunternehmen werden in bestimmten Ländern oder Regionen mit niedrigen Steuern gegründet, dazu gehört auch Osteuropa. Diese Unternehmen zahlen alle Steuern, führen Bücher und reichen Berichte ein, und die Informationen über die Gründer sind öffentlich.
Die wichtigsten Offshore-Standorte für Software
Westeuropa und Asien sind die Regionen mit der höchsten Nachfrage nach Offshore-Entwicklern. An ihnen lassen sich die Unterschiede bei den Entwicklungskosten und weitere Besonderheiten der Offshore-Entwicklung in den einzelnen Regionen gut zeigen.
Osteuropa
Wenn es um die besten Standorte für ausgelagerte Softwareentwicklung geht, gelten viele osteuropäische Länder wie die Ukraine, Polen oder Tschechien weltweit als Top-Adressen für Offshore-Entwickler. Osteuropäische Offshore-Entwickler haben breite technische Erfahrung und kennen sich mit verschiedenen Programmiersprachen aus.
Ukrainische Entwickler beherrschen zum Beispiel IoT, KI, Machine Learning, Data Science, Blockchain und andere moderne Technologien und übernehmen auch QA & Testing. Die meisten ukrainischen QA-Spezialisten sind zertifiziert und haben Testing-Zertifikate wie ISTQB und CTFL/CTAL.
Asien
In Asien gibt es rund 7 Millionen Entwickler. Die beliebtesten Länder für Offshore-Entwickler sind Indien, China, die Philippinen, Vietnam, Bangladesch, Indonesien, Malaysia und Sri Lanka. Der größte Vorteil asiatischer Tech-Talente sind die (meist) niedrigen Kosten. Eine hohe Projektqualität ist damit aber nicht garantiert. Zeitverschiebung und kulturelle Unterschiede können den Entwicklungsprozess zusätzlich beeinträchtigen.
Lateinamerika
Lateinamerikanische Länder liegen nah an US-Kunden und haben kaum Zeitverschiebung. Deshalb stellen viele Unternehmer in den USA lieber ein dediziertes Offshore-Team in Lateinamerika ein. Die beliebtesten Länder der Region für Offshore-Entwicklung sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Mexiko, Panama und Peru.

Was Offshore-Softwareentwickler kosten
Ein Softwareentwickler in den USA verdient im Schnitt einen Basisstundensatz von 47,59 $. Der Betrag hängt von Erfahrung, Technologie und Arbeitsort ab. In Kalifornien liegt der Satz zum Beispiel bei 58,96 $ pro Stunde, in Washington bei 55,01 $.
In Westeuropa hängt der durchschnittliche Stundensatz vom Land ab: In Großbritannien liegt er bei 71 $, in Deutschland bei rund 56 $.
Laut einem Bericht von A Ventures Capital, Aventis Capital und Capital Times aus dem Jahr 2019 liegen die durchschnittlichen Stundensätze in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Polen und Rumänien zwischen 25 und 50 $.
In Lateinamerika liegt der durchschnittliche Stundensatz für Offshore-Softwareentwicklung laut IDC bei 30 bis 50 $.
Asien bleibt das wichtigste Outsourcing-Ziel für Softwarefirmen, weil die Preise dort deutlich unter denen anderer Regionen liegen. In den führenden asiatischen Ländern liegen die durchschnittlichen Stundensätze zwischen 18 und 40 $.
Was die Leistungen eines Offshore-Entwicklers Sie konkret kosten, erfahren Sie, wenn Sie uns über unsere Website eine Anfrage schicken oder uns per E-Mail oder über soziale Netzwerke schreiben.

Wo Sie ein Offshore-Entwicklungsteam finden
Mit den folgenden Methoden finden Sie den besten Offshore-Entwicklungspartner. Hier sind vier Wege, Entwickler für die ausgelagerte Entwicklung Ihres Softwareprodukts zu gewinnen.
In Verzeichnissen von Entwicklungsfirmen suchen
In Online-Verzeichnissen wie Clutch, ITFirms und GoodFirms sind Offshore-Firmen gelistet. Bei der Suche können Sie gezielt nach Fachgebieten, Programmiersprachen und weiteren Kriterien filtern.

Freelancer-Plattformen nutzen
Auf mehreren Online-Plattformen finden Sie Offshore-Entwickler, die freiberuflich arbeiten:
- Upwork: Die Plattform übernimmt die Verwaltung der Zusammenarbeit mit dem Offshore-Team, sodass Sie sich auf den Projektfortschritt konzentrieren können.
- Toptal: Diese Plattform sorgt für eine enge Bindung zwischen den Partnern. Kandidaten können sich hier nicht einfach registrieren und Angebote beobachten: Jeder Spezialist muss ein spezielles Formular ausfüllen und ein Interview mit einem technischen Recruiter bestehen.
- Skyworker: Diese Online-Plattform funktioniert wie die Dating-App Tinder. Kandidaten sehen, welche Firmen sie einstellen wollen, und entscheiden, wem sie ihre Kontaktdaten zeigen. Mehr als 800 Unternehmen suchen auf Skyworker nach Mitarbeitern, und über 25.000 Tech-Spezialisten haben dort ihren Lebenslauf hinterlegt.
Mit Entwicklungsfirmen wie Intelvision arbeiten
Auch 2022 fahren Sie am besten mit einem Offshore-Entwicklungszentrum, das Ihren gesamten technischen Bedarf abdeckt. Die Teams von Softwarefirmen bestehen aus Frontend- und Backend-Entwicklern, DevOps- und QA-Engineers, Designern, Projektmanagern und weiteren Fachleuten aus aller Welt. Die technischen und nicht technischen IT-Spezialisten von Intelvision haben zum Beispiel mit Hunderten Unternehmen zusammengearbeitet, um deren Entwicklung zu stärken, die technische Leitung zu unterstützen und Softwaresysteme zu betreuen.
LinkedIn nutzen
LinkedIn ist das größte Business-Netzwerk. Dort vernetzen Sie sich mit Kollegen und bauen berufliche Kontakte auf. Derzeit sind dort über 660 Millionen Menschen aktiv. Auf der Plattform können Sie Angaben zu Mitarbeitern, ihre Erfahrung und sogar die Profile eines bestimmten Offshore-Teams prüfen. Sehen Sie sich vor der Einstellung von Offshore-Entwicklern unbedingt deren bisherige Stationen und Portfolio an.
So wählen Sie das richtige Offshore-Entwicklungsteam aus
Ihr geschäftlicher Erfolg hängt davon ab, mit wem Sie zusammenarbeiten. Diese Tipps helfen Ihnen bei der richtigen Entscheidung:
- Portfolio. Prüfen Sie, ob die Spezialisten des IT-Unternehmens schon Projekte in Ihrer Nische umgesetzt haben. Die Zahl abgeschlossener Projekte sagt viel über die Kompetenz des Dienstleisters aus.
- Zeitverschiebung. Achten Sie darauf, dass die Arbeitszeiten der Offshore-Spezialisten zu denen Ihrer Zentrale passen.
- Kultur. Berücksichtigen Sie die kulturellen Unterschiede zwischen Ihrem Land und dem Offshore-Land. Wie man so sagt: Erscheinen Sie in Tansania nie pünktlich zum Abendessen. Dort wird erwartet, dass Sie mindestens 15 Minuten zu spät kommen. Die Unterschiede in Kultur und Mentalität können groß sein, und dann passen Sie und die Offshore-Entwickler vielleicht einfach nicht zusammen.
- Englischkenntnisse. Eigentlich selbstverständlich: Die Zusammenarbeit mit Ihrem Entwicklungsteam ist viel produktiver, wenn die Sprache keine Hürde ist.
- Online-Bewertungen. Berücksichtigen Sie Bewertungen und Erfolgsgeschichten der Firmen, die Sie als Partner in Betracht ziehen. Sie finden diese Informationen auf deren Websites, in LinkedIn-Profilen und auf Bewertungsplattformen wie Clutch, Trustpilot, Techreviewer oder Google Reviews.
Sicherheit. Stellen Sie sicher, dass die Entwicklungsfirma internationale Sicherheitsstandards wie ISO, PCI und HIPAA einhält und eine wirksame Sicherheitsrichtlinie hat.

So führen Sie ein Offshore-Entwicklungsteam
So holen Sie das Beste aus der Zusammenarbeit mit einem Offshore-Entwicklungsteam heraus:
Klare Vorgaben machen
Ein Offshore-Team muss wissen, was zu tun ist. Legen Sie vor Projektstart die Rollen und Verantwortlichkeiten jedes Teammitglieds klar fest. Machen Sie dem Team klar, dass Sie bei Unklarheiten oder Fragen jederzeit ansprechbar sind.
Projektziele teilen
Ohne gemeinsames Ziel und langfristige Vision kann Ihr Offshore-Team nicht effizient arbeiten. Legen Sie das Ziel fest und formulieren Sie es als Herausforderung, zum Beispiel: eine neue App noch vor Jahresende veröffentlichen. So versteht das dedizierte Offshore-Team, wofür die täglichen Aufgaben gut sind, und engagiert sich stärker im Projekt.

Regelmäßige wöchentliche Online-Meetings ansetzen
Die größte Schwierigkeit bei der Remote-Arbeit ist wohl die Zeitverschiebung. Wenn in Chile Morgen ist, ist in Kyjiw schon Abend und in Seoul bereits Nacht. Damit Sie alles im Griff behalten, planen Sie feste wöchentliche Calls ein, etwa OKR-Meetings. Sprechen Sie einmal pro Woche mit dem Offshore-Team über die OKR-Ziele der nächsten 7 Tage. Stellen Sie eine augenzwinkernde Regel auf: Google Meet wird nicht verpasst, auch nicht aus dem Weltall. Wenn jemand nicht in den Videocall kommen kann, bitten Sie ihn, sich wenigstens eine Weile per Audio zuzuschalten.
Agile Methoden einführen
Wie hält ein Team bei ständigem Wandel das Tempo hoch? Mit agilen Methoden. Sie sind der Goldstandard für den Ablauf von Softwareprojekten. Agile Ansätze teilen die Entwicklung in kurze Iterationen von 1 bis 3 Wochen. Der Kunde nimmt die Ergebnisse jeder Iteration ab und schlägt Anpassungen vor, das Offshore-Team stellt das Produkt fertig. Laut dem Organize Agile Survey 2020 arbeitet fast die Hälfte der Unternehmen in 19 Ländern seit mehr als 3 Jahren mit agilen Methoden. Darunter sind Apple, Adobe und Microsoft.
Ein Offshore-Team zu führen, kann eine echte Herausforderung sein. Sprechen Sie uns an, und wir zeigen Ihnen, wie die Führung von Offshore-Teams für Sie funktioniert.
Fazit
Viele Unternehmen setzen Offshore-Entwicklungsteams ein, um ihre Kapazitäten auszubauen und Softwareprodukte schneller auf den Markt zu bringen. Sie haben Fragen, wie Sie ein Offshore-Team finden? Sie möchten Offshore-Entwickler einstellen? Schreiben Sie uns!
Die Teams von Intelvision zeichnen sich durch eine besondere Kombination aus Branchenwissen und technischer Kompetenz aus. Kunden setzen auf uns, wenn sie eine langfristige Partnerschaft, ein flexibles Offshore-Entwicklungsteam und eine große Bandbreite technischer Leistungen suchen.
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