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Cloud-App-Entwicklung: Der Leitfaden für 2023

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Cloud-Anwendungen gelten als die prägende Technologie der digitalen Transformation. Laut Cisco laufen mehr als 94 % aller Workloads und Rechenprozesse in der Cloud. Auch bei Unternehmern wird die Cloud immer beliebter: wegen der Skalierbarkeit, der höheren Produktivität, geringerer Traffic-Kosten und niedrigerer Ausgaben für Hardware. Über 47 % der Unternehmen nannten mögliche Budgeteinsparungen als Hauptgrund für ihre Migration in die Cloud.

Warum nicht auf Cloud-App-Entwicklung setzen statt auf klassische Web- und Desktop-Anwendungen? Hier lesen Sie, worin sich Web- und Cloud-App-Entwicklung unterscheiden und welche Fallstricke die Cloud-Technologie hat.

Was ist eine Cloud-Anwendung?

Cloud-Anwendungen sind Programme, die über das Internet laufen: Ihre Komponenten sind online gespeichert, ihre Prozesse werden in der Cloud ausgeführt. Bei der Entwicklung von Cloud-Apps lassen sich alle Daten auch auf dem Gerät speichern. So kann man mit der jeweiligen Web-App offline arbeiten, und sie aktualisiert sich automatisch, sobald wieder eine Verbindung besteht. Mit solchen Diensten nutzen Unternehmen die Ressourcen und den Speicherplatz, die sie brauchen, ohne die Infrastruktur selbst zu betreiben.

In Cloud-Technologien ist im vergangenen Jahrzehnt enorm viel Geld geflossen. 2018 wurde der weltweite Cloud-Markt auf 272 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bis Ende 2023 soll er laut Prognose auf über 623 Milliarden US-Dollar wachsen.

Vorteile einer Cloud-Anwendung

60 % der Unternehmen weltweit nutzen Cloud-Technologie, um private Daten zu speichern. Laut Statista ist Amazon Web Services (AWS) für etwa 80 % der Unternehmen die wichtigste Cloud-Plattform, Microsoft Azure nutzen 67 %. Die Entwicklung von Cloud-Apps hat eine Reihe von Vorteilen, die Unternehmen helfen, ihre wichtigsten Ziele zu erreichen.

  • Kosteneffizienz. Bei der Entwicklung in der Cloud zahlen Sie nicht für ungenutzten Speicherplatz oder Funktionen, die Sie nicht brauchen, denn die meisten Cloud-Dienste werden nur für die Dauer der Nutzung abgerechnet.
  • Hohe Skalierbarkeit. Eine Cloud-Anwendung bietet Ihnen die nötige Skalierbarkeit. Sie können dauerhaft mehr Nutzer bedienen, und das Unternehmen erzielt eine höhere Gewinnmarge.
  • Zuverlässigkeit. Mit einer Cloud-App erleben Nutzer einen schnelleren und zuverlässigeren Service. Empfehlenswert ist, Daten und Abläufe zumindest in einem privaten Cloud-Speicher zu sichern.
  • Sicherheit. Bis zu 66 % der Tech-Spezialisten sehen in der Sicherheit die größte Sorge beim Einstieg in Cloud Computing. Starke Datenverschlüsselung, SSL und ein Reverse Proxy helfen Ihnen, das Sicherheitsniveau Ihrer Cloud-Web-App zu erhöhen und das Risiko eines Ausfalls der physischen IT-Infrastruktur zu senken.

Arten von Cloud-Diensten für Anwendungen

Es gibt drei gängige Arten von Cloud Computing:

  • Private Cloud. Ein solcher Cloud-Dienst funktioniert wie ein privates Websystem mit eigenen Daten, Nutzern und Platz für Anwendungen. Es gibt keinen öffentlichen Zugang, nur ein einziges Unternehmen nutzt ihn. Private Clouds sind besonders sicher. Sie werden vor allem von Unternehmen genutzt, die mit sensiblen Daten arbeiten oder mehr Kontrolle über ihre IT-Umgebung wollen.
  • Public Cloud. Public Clouds werden von einem externen Cloud-Anbieter betrieben und nach Verbrauch abgerechnet (Pay-as-you-go). Die Daten sind von jedem Gerät aus erreichbar. Mehrere Unternehmen teilen sich die IT-Ressourcen und passen ihre Nutzung an den Bedarf ihres Geschäfts an.
  • Hybrid Cloud. Diese Dienste kombinieren Private und Public Cloud. Mit einer Hybrid Cloud können IT-Unternehmen Daten zwischen Diensten auf dem eigenen Gerät und Anwendungen von Drittanbietern aufteilen und finden so weitere Möglichkeiten für Optimierung und Deployment. Die meisten Unternehmen halten die Hybrid Cloud für das ideale IT-Modell.

Bevor Sie einen Partner für die Entwicklung von Cloud-Apps suchen, sollten Sie auch die drei wichtigsten Arten von Cloud-Diensten kennen: IaaS, PaaS und SaaS.

Software as a Service (SaaS)

Beispiele: Google Drive, Google Docs, Microsoft Office 365, Salesforce, Slack und Zoom

Die meisten Cloud-Apps sind SaaS: 2019 entfielen auf sie 63,6 % des gesamten Umsatzes mit Cloud-Diensten. Diese Apps laufen auf der Hardware von Drittanbietern, und auch die Software wird extern gehostet. Der größte Vorteil von SaaS: Kunden müssen weder Geld für teure Hardware ausgeben noch für jedes Software-Update Lizenzen kaufen.

SaaS-Anwendungen eignen sich ideal für Unternehmen oder Einzelpersonen, die sich nicht um die Wartung von Infrastruktur, Plattformen und Software kümmern wollen, deren Anforderungen sich mit wenig Anpassung lösen lassen und die selbst Software im Abo anbieten.

Intelvision bietet SaaS-Entwicklung an. Wir helfen unseren Kunden, typische Software-Probleme zu lösen, Dienste von Drittanbietern (3rd Party) zu integrieren und ein SaaS-Produkt von Grund auf zu entwickeln, und bieten SaaS-Beratung sowie die Migration ins Cloud-Hosting an.

Platform as a Service (PaaS)

Beispiele: Apache Stratos, Google App Engine und OpenShift

Globale PaaS-Anbieter stellen ihren Kunden Hardware, Speicher und fertige Grundbausteine zur Verfügung. Entwickler können nur die jeweils neueste Version der Software nutzen. Die wichtigsten Vorteile des PaaS-Modells sind Kosteneffizienz und Flexibilität für das Produkt des Kunden.

Infrastructure as a Service (IaaS)

Beispiele: Google Compute Engine, Amazon Web Services und Microsoft Azure

Der IaaS-Anbieter stellt Hardware, Netzwerk, Festplatten, Speicher, Server und weiteren Support bereit. Der Kunde muss selbst eine programmierte Brücke zwischen der App und ihrem Betriebssystem bauen. So können Unternehmen individuelle digitale Produkte entwickeln, ohne die Grundkomponenten von null an aufzubauen.

Beispiele für Cloud-Anwendungen

Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, aber viele Dienste, die Sie regelmäßig nutzen, laufen in der Cloud. Hier einige weit verbreitete Cloud-Apps:

  • Miro: Die App hilft, Informationen in Echtzeit zu visualisieren und zu strukturieren. Sie können Illustrationen und Infografiken erstellen, Dokumente einfügen, Notizen machen und auf verschiedene kreative Arten mit anderen Nutzern zusammenarbeiten.
  • Figma: ein leistungsstarker Online-Editor in der Cloud, mit dem Sie im Team Prototypen von Websites und App-Oberflächen erstellen. Figma wird von Designern, Digital-Marketern, Produktmanagern und Webentwicklern genutzt.
  • Netflix: der einflussreichste Streamingdienst, beliebt nicht nur in den USA, sondern weltweit. Das Unternehmen hat über 208 Millionen zahlende Abonnenten in 190 Ländern. Der Dienst bietet sofortigen Zugriff auf Millionen von Filmen und Serien.
  • Spotify: der beliebteste Musik-Streamingdienst, über den Sie Ihre Lieblingsmusik und Podcasts jederzeit abrufen können.

Wie Sie sehen, hat die Cloud-App-Entwicklung erstaunliche Tools und Dienste hervorgebracht, die heute Millionen Menschen weltweit nutzen. Sie haben eine Projektidee, aber Ihnen fehlen das Know-how, die Entwicklungswerkzeuge und das Wissen, wie Sie sie von Grund auf umsetzen? Die Cloud-Entwickler von Intelvision helfen Ihnen, in kürzester Zeit ein neuartiges digitales Produkt zu entwickeln, ohne Abstriche bei der Qualität.

Herausforderungen bei der Entwicklung von Cloud-Apps

Die Entwicklung von Cloud-Anwendungen ist technisch anspruchsvoll. Wer sich dafür entscheidet, sollte die versteckten Fallstricke kennen, um die App-Entwicklung in der Cloud passend für das eigene Unternehmen aufzusetzen.

Abhängigkeit vom Internet

Cloud-Apps brauchen eine Internetverbindung. Planen Sie Ihre Anwendung deshalb so, dass Nutzer auch offline weiterarbeiten können, wenn die Verbindung abbricht.

Sicherheit

Klären Sie, welche Funktionen Sie brauchen, um Ihre Daten zu schützen, und ob der Cloud-Anbieter das nötige Sicherheitsniveau bieten kann.

Interoperabilität

Cloud-Apps müssen auf verschiedenen Geräten und Plattformen gut funktionieren und mit App-Daten arbeiten, die in Clouds unterschiedlicher Anbieter liegen. Interoperabilität ist für Cloud-Entwickler deshalb ein großes Thema.

Performance und Skalierbarkeit

Sorgen Sie für genug Cloud-Server, damit die Ladezeiten stabil bleiben, und stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Ressourcen wirksam skalieren können, um die Performance auch bei hohem Traffic zu halten.

Vorteile von Cloud-Apps

Tools für die Entwicklung von Cloud-Apps

Der Tech-Stack ist die wichtigste Frage, die Sie klären müssen, bevor Sie mit der Entwicklung einer Cloud-Anwendung beginnen. Die falsche Technologie kann Ihr Wachstum bremsen, die Performance im Web verschlechtern und zum Verlust wertvoller Daten führen.

Unser Rat, der 24/7 gilt: Wählen Sie als Anbieter für Ihre Cloud-Anwendung einen der Marktführer. 2019 war Amazon Web Services (AWS) der führende Anbieter mit einem Marktanteil von 32 %. Der nächste Konkurrent von AWS ist die Google Cloud Platform, die flexibel und für Startups erschwinglich ist. Microsoft Azure ist ein weiterer Anbieter, den Sie in Betracht ziehen können. Seine Angebote wurden vor allem für Großunternehmen mit ehrgeizigen Skalierungsplänen und mehreren Webprodukten entwickelt.

Im Entwicklungsprozess für Cloud-Anwendungen nutzen wir außerdem Technologien wie .NET, Angular, WordPress, Node.js, React und Xamarin. Welche Technologien und Tools zum Einsatz kommen, entscheiden wir im Einzelfall: abhängig von Ihren Anforderungen und Erwartungen an das künftige digitale Produkt, von Ihrer Nische und weiteren Besonderheiten Ihres Geschäfts.

Komponenten einer Cloud-App-Architektur

Schauen wir uns die Architektur genauer an, die Cloud-Apps brauchen. Es gibt mehrere Wege, die Architektur einer Cloud-Anwendung aufzubauen, aber alle nutzen dieselben Grundkomponenten. Wichtig: Wir stellen in diesem Artikel nur einige Komponenten vor. Die Liste ist nicht vollständig.

  • Services: Hier führt die App ihre Berechnungen aus und bearbeitet die Anfragen der Nutzer. Cloud-Anwendungen nutzen APIs, um Komponenten zu verbinden, Daten abzurufen und Nutzeranfragen auszuführen.
  • Speicher: In der Cloud können Sie Ihre Daten an mehreren Orten in verschiedenen Clouds ablegen. Das erhöht Flexibilität und Performance.
  • Datenmanagement und Kommunikationslogik: Sie müssen festlegen, wie Ihre Daten organisiert sind, und die Kommunikation zwischen Datenspeicher und Services optimieren.

Die letzte, aber nicht unwichtigste Komponente ist die Sicherheit. Branchen wie Banken, Gesundheitswesen und Handel haben eigene Standards, etwa Datenverschlüsselung und Zugriffskontrollen für Daten, die Ihr System schützen und Datenverlust verhindern. Denken Sie bei der Entwicklung von Cloud-Anwendungen an mögliche Schwachstellen, damit Ihre Produkte sicher sind und ein gutes Nutzererlebnis bieten.

So entwickeln Sie eine Cloud-Anwendung

Die Entwicklung von Cloud-Anwendungen unterscheidet sich von klassischer Web- oder Mobile-Entwicklung: Sie soll die Performance steigern, die Time-to-Market verkürzen und mehr Flexibilität bringen. Es gibt jedoch ein paar goldene Regeln, an die Sie sich halten sollten, bevor Sie Cloud-Anwendungen entwickeln oder einen zuverlässigen Entwicklungspartner dafür suchen. Hier ist der Entwicklungsprozess Schritt für Schritt.

Markt- und Anforderungsanalyse

Analysieren Sie zuerst die Marktanforderungen an Mobile- oder Web-Apps, um zu verstehen, welche Anwendungen sich in die Cloud verlagern lassen. Behalten Sie dabei Ihre Geschäftsziele im Blick und finden Sie mit Marktforschung heraus, wo Ihre künftigen Nutzer der Schuh drückt. Sie können auch Wettbewerber in Ihrem Bereich, deren Funktionsumfang und Geschäftsmodelle untersuchen. So bestimmen Sie die Produktanforderungen und entwickeln ein einzigartiges Produkt, das die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe erfüllt.

Architektur und Funktionen durchdenken

Um eine Cloud-Anwendung effizient zu entwickeln, sollten Sie einige Punkte durchdenken: die App-Architektur (modern als Microservices-Architektur oder klassisch als Monolith), das Servicemodell (SaaS, PaaS oder IaaS) und die Cloud-Migration (etwa zu Azure oder AWS). Wir empfehlen, das mit den Experten Ihres Dienstleisters zu besprechen. Sie schlagen Ihnen die Optionen vor, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen.

Design der App

In dieser Phase entwerfen die Designer eine nutzerfreundliche Oberfläche, die Endnutzern den Umgang mit dem System erleichtert. Als Kunde können Sie Änderungen und Entwürfe in Echtzeit auf einem visuellen Board verfolgen, kommentieren oder Verbesserungen vorschlagen.

Produktentwicklung und Tests

Die Cloud-Entwickler bauen nach Ihren Anforderungen ein erstklassiges digitales Produkt von Grund auf. Um Probleme zu vermeiden, testet das Entwicklungsteam die Anwendung vor dem Release. Wir empfehlen dringend, in allen Phasen der Entwicklung eng mit dem gewählten Dienstleister zusammenzuarbeiten.

Deployment und Veröffentlichung in den App Stores

Der letzte Schritt ist das Deployment der App. Das fertige digitale Produkt kann im App Store (für iOS) und bei Google Play (für Android-Apps) veröffentlicht werden. Achten Sie dafür darauf, dass die App die Richtlinien des App Store bzw. von Google Play erfüllt. Rechnen Sie damit, dass Ihre Cloud-Anwendung innerhalb von 2 bis 3 Tagen angenommen oder abgelehnt wird.

Intelvision ist ein Unternehmen für Cloud-Anwendungsentwicklung mit Spezialisten aus der Ukraine, die skalierbare Cloud-Systeme nach DevOps- und DevSecOps-Best-Practices bauen. Wir setzen Ihre Ideen mit Cloud-Entwicklung schon heute um, damit Ihr Geschäft morgen wächst. Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche Beratung.

Wie Intelvision Sie bei der Entwicklung von Cloud-Anwendungen unterstützt

Mit einem Dienstleister für Anwendungsentwicklung können Unternehmen jeder Art und Größe Cloud-Apps bauen. Bei Intelvision entwickeln wir Cloud-Anwendungen für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und helfen unseren Kunden dabei zu verstehen, wie sie die Cloud nutzen, um ihre Geschäftsziele bestmöglich zu erreichen. Mit unseren Best Practices und digitalen Tools unterstützen wir Ihr Projekt und bauen so schnell wie möglich ein einzigartiges, wettbewerbsfähiges IT-Produkt, ohne Abstriche bei der Qualität.

Häufige Fragen

Wie funktionieren Cloud-Anwendungen?

Eine Cloud-Anwendung verarbeitet ihre Logik auf einem entfernten Server. Der Zugriff erfolgt über einen Webbrowser mit dauerhafter Internetverbindung.

Welche Arten von Cloud Computing gibt es?

Es gibt drei Arten von Cloud Computing: Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud. Die meisten Cloud-Dienste lassen sich außerdem vier großen Kategorien zuordnen: Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS), Serverless und Software as a Service (SaaS).

Fazit

Cloud-Dienste bringen Unternehmen viele Vorteile: geringere Entwicklungskosten, eine bessere Erreichbarkeit des fertigen digitalen Produkts, Möglichkeiten zur Skalierung und mehr. Gleichzeitig ist die Entwicklung von Cloud-Anwendungen komplizierter als Web- oder Desktop-Entwicklung, weil mehr Aspekte zu berücksichtigen sind: API-Integrationen, die Planung der Datenarchitektur, die Entkopplung von Daten und weitere.

Deshalb raten wir Ihnen, Ihren Partner sorgfältig auszuwählen und auf Unternehmen mit gutem Ruf zu setzen. Probieren Sie 2023 die Cloud-Anwendungsentwicklung von Intelvision aus! Kontaktieren Sie uns, um einen Termin zu vereinbaren, den Aufwand für Ihr Projekt einschätzen zu lassen und Ihre Ideen voranzubringen.

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