
Cloud-Migration in der Energiewirtschaft
Mit KI zusammenfassen
Cloud-Technologien begegnen uns in den meisten Lebensbereichen. Selbst Menschen, die mit IT wenig zu tun haben, kennen mehrere Dienste, die auf dieser Architektur beruhen. Doch die Cloud steckt nicht nur in den Datenspeichern von Google. Wirtschaft, Industrie, Medizin: Diese und andere wichtige Bereiche nutzen ebenfalls Cloud-Anwendungen.
Die Energiebranche bewegt sich in Richtung erneuerbare Energien, fortgeschrittene Digitalisierung und stärkere Einbindung der Kunden, bis hin zu ihrer Beteiligung an der Energieerzeugung. Doch 82 % der Strom- und Versorgungsunternehmen weltweit sind nicht auf den Wandel des Marktes vorbereitet.
Um sich vom aufkommenden Wettbewerb abzuheben und ihre Position als Branchenführer zu festigen, müssen Energieversorger auf moderne Software setzen. Wir zeigen, was moderne Cloud-basierte App-Entwicklung ausmacht, welche Arten es gibt und welche Vorteile sie im Einzelnen bietet.
Was ist die Energy Cloud?
Cloud-Technologien ermöglichen einen umfassenden Zugriff von überall auf Rechenressourcen in jeder Konfiguration: Server, Netzwerke, Anwendungen, Speicher und mehr. All das lässt sich einfach und schnell in Betrieb nehmen. Die Verwaltung ist unkompliziert, und direkter Kontakt mit dem Anbieter ist nicht nötig.
Das Prinzip lässt sich an einem einfachen Beispiel erklären: Vor nicht allzu langer Zeit war auf praktisch jedem Computer Microsoft Outlook installiert, ein E-Mail-Programm zum Lesen von E-Mails. Heute liegt es auf einem entfernten Server. Sie können das Programm von jedem Gerät aus nutzen, Sie müssen sich nur vorher im Browser anmelden (outlook.live.com/owa/).
Ein weiteres verbreitetes Beispiel für eine Cloud-App sind soziale Netzwerke. Ohne Internetverbindung sehen Sie viele Informationen in Ihrem Profil oder in den Profilen anderer Nutzer nicht, weil diese Daten nicht auf Ihrem Smartphone oder Computer liegen, sondern auf einem der entfernten Server des Social-Media-Unternehmens.
Die Energy Cloud soll helfen, Angebot und Nachfrage im Stromnetz auszugleichen, und hat einige Merkmale mit dem Cloud Computing gemeinsam. Wie in der digitalen Welt werden diese Cloud-Netzwerke genutzt, um dezentrale Energieressourcen (DER) wie Solar- und Windanlagen oder Energiespeicher effizienter zu verteilen, selbst über eine breite Verbraucherbasis hinweg. Wo diese Technologien sonst relativ teuer wären, hilft die Energy Cloud, Marktanteile im Stromnetz zu gewinnen und Skaleneffekte zu nutzen, und steigert zugleich die Effizienz, mit der die Elektronen durch das System fließen.
Zentrale Herausforderungen der Energiebranche und wie die Cloud sie löst
Strom- und Versorgungsunternehmen waren noch nie so bereit, das Potenzial der Cloud zu nutzen. Der Markt für die Energy Cloud wächst jedes Jahr deutlich, und viele Betreiber experimentieren bereits mit Cloud-Technologien. Selbst die großen Energiekonzerne, die sogenannten Supermajors, machen sich auf den Weg in die Cloud.
Die Energiebranche muss sich in drei Punkten neu erfinden:
- Agilität und Widerstandsfähigkeit stärken
- Wettbewerbsfähigkeit steigern
- Nachhaltigkeit ermöglichen.
Strukturelle und technologische Grenzen der Energieunternehmen haben Hürden für Vernetzung, Skalierbarkeit und wirksames Datenmanagement geschaffen. Die Cloud hilft der Energiebranche, diese Hürden abzubauen: mit reibungsloser, sofortiger Vernetzung und skalierbarer Rechenleistung zu geringeren Kosten. Außerdem eröffnet sie Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, Daten zu nutzen.
Laut dem Bericht State of the Public Cloud in the Enterprise sahen 99 % der Unternehmen deutliche technische Vorteile in der Nutzung von Cloud-Diensten, und 81 % von ihnen waren überzeugt, mit der Public Cloud schneller Neues entwickeln zu können als mit On-Premises-Systemen.

Wie die Cloud den Energiesektor verändert
Den Unterschied zwischen klassischer Software und Cloud-Software zeigt das Beispiel Microsoft Office und Google Docs. Das Erste müssen Sie kaufen und auf Ihrem Computer installieren, das Zweite können Sie frei online nutzen. Mit Cloud-Technologien verlagern Sie Rechenprozesse und Datenspeicherung auf entfernte Server. Um darauf zuzugreifen und damit zu arbeiten, braucht der Nutzer nur einen Internetzugang auf seinem Gerät.
Darum sind Cloud-Dienste praktisch:
- Sie senken die Kosten. Mit Zugriff auf Cloud-Strukturen müssen Sie keine teure eigene Hardware mehr kaufen oder warten. Die Betriebskosten sinken, und ein riesiges Rechenzentrum brauchen Sie auch nicht.
- Alle Daten sind vollständig geschützt. Und die Sicherheit wertvoller Informationen gehört in jedem Unternehmen zu den wichtigsten Aufgaben, egal wie groß es ist und in welcher Branche es tätig ist. Jede Cyberstraftat, auch der Diebstahl wertvoller Daten, kann die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen und seinem Ruf schaden. Zahlreiche Sicherheitsfunktionen sorgen für eine zuverlässige Speicherung und Verarbeitung der Daten.
- Mobiler Zugriff. Heute eine wertvolle Möglichkeit, jederzeit auf Unternehmensdaten zuzugreifen (per Smartphone oder einem anderen Gerät), auch fern vom Büro, unterwegs und so weiter. So bleibt jeder Mitarbeitende selbst bei vollem Terminkalender ständig „auf dem Laufenden“.
- Notfallwiederherstellung. Niemand will Daten verlieren. Die Cloud für die Energiebranche garantiert, dass das nicht passiert. Bei unvorhergesehenen Ereignissen (etwa Stromausfällen oder Naturkatastrophen) sind die Daten sehr schnell wiederhergestellt.
- Erweiterte Kontrollmöglichkeiten. Jedes Unternehmen möchte maximale Kontrolle über seine vertraulichen Informationen. Ein wertvolles Dokument wird zur Zeitbombe, selbst in den Händen eines eigenen, aber nicht besonders versierten Mitarbeiters. Mit Cloud-Anwendungen können Sie Inhalte gezielt für bestimmte Personen freigeben und festlegen, wer auf die in der Cloud gespeicherten Daten zugreifen darf.
Außerdem spielen Leistung, Speicherplatz und Betriebssystem Ihres eigenen Computers keine Rolle, und Sie können gemeinsam in ein und demselben Programm arbeiten.
Sind Sie noch unsicher?
Warum setzen Unternehmen immer häufiger auf die Cloud?
~ 99,98 %
Verfügbarkeit des Dienstes
10 bis 40 %
Einsparung bei den Betriebskosten
3- bis 4-mal
schnellere Einführung neuer Funktionen
Auch wenn sich die Wirkung der Energy Cloud noch nicht genau messen lässt, wissen wir: Sie ist erheblich. Dezentrale Energieressourcen und erneuerbare Energien werden in den nächsten 5 bis 10 Jahren weiter exponentiell wachsen, angetrieben durch mehr Wahlmöglichkeiten für Kunden und eine Technologie, die sich ständig weiterentwickelt. Das wird die Beziehungen zwischen Versorgern und Kunden grundlegend verändern.
Die Energy Cloud kann den Energiesektor nachhaltig zum Besseren verändern. So viel ist klar. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Versorger auf diesen technologischen Umbruch reagieren werden, wenden Sie sich noch heute an die Fachleute von Intelvision.

Wissenswertes
Es gibt drei zentrale Cloud-Servicemodelle:
- SAAS (Software as a Service) ist ein fertiges Programm, das ein Anbieter betreibt und pflegt (E-Mail, Dokumentenmanagement, CRM-Systeme, Foto- und Videobearbeitung und mehr).
- PAAS (Platform as a Service): Entwicklungs- und Testwerkzeuge, Betriebssysteme und mehr als Internetdienste (zum Erstellen und Betreiben von Apps).
- IAAS (Infrastructure as a Service): Zugriff über das Internet auf virtuelle Server, Betriebssysteme und mehr.

Kurz zusammengefasst
Der digitale Wandel hat jeden Bereich der Geschäftswelt erfasst, unabhängig von Unternehmensgröße und Branche. Von der Organisation der Abläufe bis zu den Produkten und Dienstleistungen: Technologie gibt den Ton an. Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass Cloud-Technologien zu den Spitzentechnologien zählen, gleichauf mit Big Data, KI (künstlicher Intelligenz) und dem Internet der Dinge (IoT).
Energieunternehmen sind gut aufgestellt, um die Vorteile der Cloud zu nutzen. Angesichts anhaltender Schwankungen und Umbrüche müssen Strom- und Versorgungsunternehmen jetzt handeln. Die Cloud verändert die Energiebranche und kann Unternehmen agiler, widerstandsfähiger, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger machen.
Intelvision hat die Erfahrung, das technische Können und das Wissen, um die unterschiedlichsten Projekte in der Entwicklung von Cloud-Apps umzusetzen. Der Entwicklungsprozess unterscheidet sich je nach Produkt etwas, aber wir folgen bewährten Methoden und einem erprobten Vorgehen, das die Time to Market verkürzt und hilft, eine hohe Produktqualität sicherzustellen.
Der Prozess umfasst in der Regel:
- Strategie und Design. Wir wollen die Ursachen, die geschäftlichen Anforderungen, die Ziele und die Ergebnisse verstehen, die Sie erreichen möchten, und erstellen daraus Dokumente mit den Geschäftsanforderungen und Leistungsbeschreibungen.
- Entwicklung von Cloud-Apps. Unsere Designer und erfahrenen Entwickler setzen die strategischen Pläne in die Tat um.
- Implementierung und Migration. Sobald die Anwendung fertig und von unseren Teams getestet ist, beginnen wir mit der Übergabe an Ihre Teams. Zur Implementierung kann gehören, dass die richtigen Personen Zugriff erhalten und wir bei Schulungen unterstützen. Die Migration kann den Import von Daten in die neue Cloud-Umgebung umfassen, und wir helfen Ihnen, die neuen Funktionen reibungslos in Ihre Prozesse zu integrieren.
- Monitoring und Management. Wir reagieren schnell auf technische Probleme rund um die Cloud-App, damit Sie Ihre Kunden weiter ohne Unterbrechung bedienen können.
- Support & Wartung. Wenn sich jemand darum kümmern soll, dass Ihre bestehende Cloud-App weiterhin reibungslos läuft, bietet Intelvision individuelle Sicherheitsintegrationen, Risikomanagement und kosteneffizienten Support, so lange Sie ihn brauchen.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was unsere Fachleute für Sie tun können, kontaktieren Sie uns noch heute.
Sie lesen Intelvision öfter? Fügen Sie uns in der Google-Suche als bevorzugte Quelle hinzu.
Zu bevorzugten Quellen hinzufügen