
Tech-Stack für Webanwendungen: So wählen Sie die richtigen Technologien
Mit KI zusammenfassen
Der Erfolg jedes Projekts hängt direkt davon ab, ob Sie den richtigen Technologie-Stack für Ihre Webanwendung wählen. Deshalb legen Sie die Werkzeuge fest, bevor die Entwicklung beginnt.
Technologie-Stack für die Entwicklung von Webanwendungen
Ob Sie ein neues Softwareprojekt entwickeln oder ein bestehendes digitalisieren: Es gelingt, wenn Sie den Technologie-Stack für die Entwicklung Ihrer Webanwendung sorgfältig auswählen. Bevor es losgeht, sollten Sie aber alle Vorarbeiten erledigen, die vor der eigentlichen Webentwicklung anstehen. Einfach gesagt: Sie haben eine Startup-Idee oder wollen Ihr Geschäft ausbauen.

Dafür brauchen Sie eine Webanwendung. Sie haben eine Vorstellung davon, wie die App funktionieren und was sie leisten soll. Aber wie bringen Sie sie zum Laufen? Genau dafür gibt es den Web-Technologie-Stack: die Kombination aus Programmiersprachen, Tools, Frameworks und Software, mit der Ihr Projekt gelingt.
Was ist ein Technologie-Stack für Webanwendungen?
Unser Team bei Intelvision stellt sich den Stack einer Webanwendung gern als Sandwich vor. Die Technologien für die Webentwicklung, die Sie kombinieren, sind wie die Zutaten für Ihr Sandwich. Achten Sie darauf, dass es Ihnen auch schmeckt! Denken Sie außerdem daran: Der passende Stack muss von Anfang an feststehen. Sobald die Entwicklung läuft, ist jede Änderung am Projekt deutlich schwieriger.
Man könnte fragen: „Warum mehrere Technologien für die Webentwicklung wählen statt nur einer einzigen?“ Die Antwort ist einfach.
Mit der richtigen Kombination im Technologie-Stack für Ihre Webanwendung erreichen Sie Ihre Geschäftsziele, denn die einzelnen Technologien ergänzen sich gegenseitig.
Die Bestandteile eines Technologie-Stacks für Webanwendungen
Projekte unterscheiden sich in Art, Zweck und Funktionsumfang. Trotzdem lässt sich jeder Tech-Stack für Webanwendungen in zwei große Bereiche gliedern: Client-Seite (Frontend) und Server-Seite (Backend).


Bei so vielen Optionen arbeiten Sie am besten mit Profis zusammen. Sie helfen Ihnen, genau die Frontend- und Backend-Leistungen zu definieren und auszuwählen, mit denen Ihre Webanwendung ihre Ziele erreicht. Die Leistung Ihres Projekts verbessert sich nicht nur durch die passenden Tools und Programmiersprachen, sondern auch dadurch, dass alle relevanten Aspekte analysiert werden. Das hilft Ihnen, Ihr Geschäft Tag für Tag weiterzuentwickeln. Unser Tech-Sandwich besteht aus Schichten, auf die Ihre Web-App nicht verzichten kann.
Entwicklung auf der Client-Seite
Eine wichtige Schicht im Tech-Stack für die Webentwicklung ist das Frontend. Es ist im Grunde die Außenseite Ihres Projekts: der Teil, der im Browser läuft und den Nutzer sehen und bedienen.
Zur Client-Seite gehören drei zentrale Technologien: HTML, CSS und JS. HTML (Hypertext Markup Language) bestimmt, wie Browser Informationen und Daten darstellen. CSS (Cascading Style Sheets) ist der kreativste Teil, denn es legt den gesamten Stil dieser Informationen fest: Schriften, Farben, Layouts und Hintergründe. JavaScript (JS) ist das interaktivste Werkzeug, denn es bestimmt, wie Besucher eine Webanwendung bedienen. Mit JS fügen Sie Webseiten außerdem verschiedene animierte Elemente hinzu.
Frontend-Entwickler nutzen ihr Wissen und ihre Programmierkenntnisse, um möglichst dynamische, funktionale und optisch ansprechende Webanwendungen zu bauen. Wichtig dabei: Moderne Entwicklungsfirmen beziehen das Frontend in die Architektur der Web-App ein, und es prägt auch die Geschäftslogik stark. HTML, CSS und JS gelten zwar als klassisch, doch ein erfahrenes Team mit den richtigen Werkzeugen kann Ihre Web-App damit ein großes Stück voranbringen.
Auf der Client-Seite kommen außerdem verbreitete Frameworks zum Einsatz. Unser dediziertes Entwicklungsteam arbeitet vor allem mit Angular 13 und React. Angular ist modern und eignet sich für Web-Apps auf höchstem Niveau. 2021 gehörte es zu den besten Frameworks und zu den Top 10. React ist eine kostenlose Open-Source-Bibliothek für JS. Sie baut Oberflächen aus UI-Komponenten auf. Weil sie offen ist, gibt es viel Unterstützung aus der Community und zahlreiche Plugins. Beide ähneln sich, erfüllen aber je nach Projekt unterschiedliche Zwecke. Außerdem arbeiten beide eng mit Backend-Technologien zusammen.
Entwicklung auf der Server-Seite
Bei Intelvision wählen wir den Technologie-Stack für die Webanwendungen unserer Kunden sehr sorgfältig aus, besonders auf der Server-Seite. Diesen Teil sehen die Nutzer nicht, doch für eine Webanwendung ist er entscheidend: Er sorgt dafür, dass sie zuverlässig läuft. Er ist sozusagen die geheime Zutat unseres Sandwichs.
Die Backend-Entwicklung ist umfassend. Sie wählen eine Programmiersprache für den Code, eine Datenbank für die Daten und einen Webserver, der alle Anfragen verarbeitet. Alles muss zum Betriebssystem passen. Erst das Backend gibt einer Webanwendung ihre Logik: Es steuert die Kommunikation zwischen allen Komponenten und verbindet die Anfrage eines Nutzers mit den Webseiten. Die Logik haben wir bereits erwähnt. Sie entsteht im Code, geschrieben in der jeweiligen Programmiersprache oder mit einem Framework.

Es gibt verschiedene Frameworks zur Auswahl. Wir setzen bevorzugt auf Node.js und .NET. In den letzten Jahren sind Web-Apps für Unternehmen bekanntlich enorm wichtig geworden: von Unterhaltung bis zu Anwendungen, die das Banking verändern oder Geschäftsprozesse verbessern. Node.js hat sich in den meisten Fällen als ideale Wahl bewährt. Mit Blick auf die Erfahrungen von Netflix, LinkedIn, Twitter, eBay und vielen anderen können wir sicher sagen: Auf Node.js können Sie bauen und sich verlassen.
.NET ist eine weitere Softwareplattform. Sie enthält die FCL und ermöglicht es jeder Programmiersprache, Code zu nutzen, der in anderen Sprachen geschrieben wurde. .NET funktioniert plattformübergreifend, ob für Websites, Konsolenanwendungen oder Apps. Mit der Plattform entstehen Webanwendungen für Betriebssysteme wie Windows, Linux, iOS, macOS, Android und weitere.
Bei Datenbanken setzt unser Entwicklungsteam bei Intelvision auf relationale (MS SQL, PostgreSQL, MySQL, SQLite) und nicht-relationale Datenbanken (MongoDB, Azure Cosmos DB, Firebase, DynamoDB und Elasticsearch).
Heute gibt es keinen Dienst mehr, der nicht zumindest die Kontaktdaten seiner Kunden abfragt. Deshalb ist die richtige Datenbank für Ihr Projekt so wichtig. Um zwischen relationalen und nicht-relationalen Datenbanken zu entscheiden, müssen Sie Ihre Projektziele genau kennen. Beim Server ist die Auswahl kleiner als bei Datenbanken: Meist läuft es auf Nginx oder Apache hinaus.
Stolperfallen bei der Wahl des Technologie-Stacks
Wie Sie gesehen haben, entscheidet der Web-Technologie-Stack darüber, ob Ihr Projekt Wirklichkeit wird und Erfolg hat. Nehmen Sie sich Zeit für eine fundierte Entscheidung, denn eine falsche Wahl kann negative Folgen für Zeitplan, Budget, Personal und Ergebnisse haben. Dabei gibt es einige Fallstricke. Die folgenden Punkte können Sie in die Irre führen, auch wenn sie auf den ersten Blick vernünftig wirken:
- Projekte der Konkurrenz. Merken Sie sich das ein für alle Mal: Es gibt zwar erfolgreiche Stacks für die Webentwicklung (dazu später in diesem Artikel mehr), doch das heißt nicht, dass sie auch für Ihr Projekt funktionieren. Außerdem verpassen Sie womöglich die Chance, etwas Besseres zu bauen als das, was es schon gibt.
- Persönliche Vorlieben. Dieser Punkt betrifft eher die Entwickler, denn es geht darum, mit aktuellen Trends Schritt zu halten. Stellen Sie sicher, dass das Team an Ihrem Projekt bei der Wahl der Technologien die besten Optionen kennt und nicht einfach nur das nutzt, was es bereits beherrscht.
- Google. Egal worum es geht, wir alle googeln gern! Kein Wunder, dass die erste Recherche online stattfindet. Bedenken Sie aber: Verschiedene Quellen schlagen verschiedene Ansätze vor, und Sie müssen den wählen, der am besten zu Ihnen passt.
- Frühere Erfahrungen. Das ähnelt dem ersten Punkt und läuft auf dasselbe hinaus: Was für ein Projekt passt, funktioniert nicht unbedingt auch für ein anderes.
Was Intelvision empfiehlt? Kontaktieren Sie uns noch heute, verlassen Sie sich auf Ihren Partner für Webentwicklung und klären Sie Ihre geschäftlichen Anforderungen.
Kriterien für die Wahl des Tech-Stacks für Ihre Webanwendung
Damit Sie den passenden Technologie-Stack für Ihre Web-App finden, sollten Sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen.
- Erstens: das Timing. Jedes Projekt hat seine eigene Time-to-Market. Sie bestimmt, ob Ihnen viel oder wenig Zeit bis zum Launch der App bleibt. Das ist besonders für Startups und kleine Unternehmen wichtig. Steht dieses Kriterium fest, fällt die Wahl des Stacks viel leichter. MEAN ist zum Beispiel wohl der beste Stack für „eilige“ Projekte.

- Zweitens: Art und Komplexität Ihres Projekts. Meist gilt: Je größer das Unternehmen, desto komplexer die Technologien, die es braucht. Deshalb ist es so wichtig festzulegen, ob Ihr Projekt klein, mittelgroß oder groß ist. Für kleine Projekte reichen zum Beispiel React und Node.js oder sogar React allein (alles hängt vom Bedarf Ihres Projekts ab). Komplexere Projekte verlangen dagegen eine sorgfältigere Auswahl. Mittelgroße Projekte sind etwa Web-Apps für E-Commerce.
Für solche Projekte empfehlen wir MEAN oder MERN (mehr dazu weiter unten in diesem Artikel). Bei großen Projekten ist es dagegen viel besser, einige Kerntechnologien nach den benötigten Funktionen auszuwählen. Fertige Stacks eignen sich für große Projekte nicht, weil zu viele Aspekte zu berücksichtigen sind. Hier gelten zum Beispiel Angular oder React sowie .NET als Kerntechnologien, die sich mit weiteren Tools, Programmiersprachen und Funktionen kombinieren lassen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Wachstum Ihres Unternehmens. Haben Sie eine klare Vorstellung von der Zukunft Ihres Projekts und wollen Sie es ernsthaft skalieren, dann wählen Sie schon in der Entwicklungsphase die richtigen Technologien. Geht es um Wachstum, steht Angular auf allen Listen ganz oben.

Vergessen Sie natürlich auch Budget und Menschen nicht. Beim Geld ist klar: Verschiedene Projekte brauchen unterschiedlich viel Budget für die weitere Entwicklung der Web-App. Trotzdem ist das Budget ein wesentlicher Faktor, ohne den die Entscheidung für einen Tech-Stack schief gerät. Der Faktor Mensch betrifft sowohl Ihre eigenen Mitarbeiter als auch externe Webentwickler. Alle sollten dieselbe Vision teilen und verfügbar sein, damit alles funktioniert und das Projekt gelingt.
Sobald alle nötigen Kriterien klar sind, können Sie den Stack für Ihre Webanwendung gezielter auswählen.
Technologie-Stacks hinter erfolgreichen Webprojekten
Wie bereits erwähnt, ist die Wahl des Technologie-Stacks nicht die einzige Entscheidung, die Sie treffen müssen. Es gibt aber einige verbreitete und bewährte Kombinationen von Tools, auf die Sie zurückgreifen können. Zu den beliebtesten Stacks für die Webentwicklung gehören:
- LAMP
- MERN
- MEAN
- MEVN
Einige davon haben wir schon kurz erwähnt. Sehen wir sie uns genauer an.

- LAMP steht für Linux, Apache, MySQL und PHP. Er gehört zu den sichersten, flexibelsten und am besten anpassbaren Stacks. Deshalb setzen Full-Stack-Entwickler ihn für Web-Apps besonders gern ein.
- MERN besteht aus MongoDB, Express.js, React (oder Redux) und Node.js. Er passt ideal zu responsiven Webanwendungen.
- MEAN ist die Abkürzung für MongoDB, Express.js, Angular und Node.js. Der Hauptunterschied zu MERN liegt also darin, ob React oder Angular zum Einsatz kommt. MEAN ist vor allem bei skalierbaren Projekten verbreitet und sorgt dort für hohe Performance.
- MEVN ist ein weiterer beliebter Tech-Stack. Er unterscheidet sich von MEAN durch Vue.js (statt Angular.js wie im MEAN-Stack). Suchen Sie für Ihr Projekt nach ungewöhnlicheren Ansätzen, sollten Sie MEVN unbedingt in Betracht ziehen.
Darüber hinaus stecken hinter Plattformen wie Facebook, Slack, Netflix, Amazon und anderen jeweils eigene bewährte Tech-Stacks.
Unser Team bei Intelvision möchte Ihnen trotzdem noch ein erfolgreiches Projekt vorstellen: Broadsoft. Unsere Aufgabe war es, Websoftware für das Broadcast-Management zu entwickeln.
Im Kern ging es darum, die richtige technische Logik zu entwickeln und einzusetzen. Dafür haben wir folgende Technologien gewählt: .NET Core Web API, Angular 7, Identity Server, SQL und EF. Damit haben wir unter anderem diese Ziele erreicht:
- Bestehende Funktionen verbessert
- Zusätzliche Logik implementiert, damit das gesamte System funktioniert
- Das Problem bei der Erstellung von Berichten behoben
- Die Möglichkeit geschaffen, Daten zu speichern und zu analysieren

Das Projekt dauerte 7 Monate. Das Team bestand aus 2 Full-Stack-Entwicklern, 1 Business Analyst, 1 QA-Spezialisten und einem Projektmanager. Das Ergebnis: Unsere Kunden erhielten individuelle Berichte, eine Identity-Server-Integration für mehr Sicherheit, Funktionen zur Datenspeicherung und ein verbessertes Radio-Analysemodul. Außerdem haben wir für die Marketingzwecke des Projekts ein Kampagnenmanagement aufgebaut.
Fazit
Die Wahl des passenden Technologie-Stacks kann leicht über die Zukunft Ihres Projekts entscheiden. Sie erfordert außerdem eine gründliche Vorbereitung, in der Sie die Kriterien für den richtigen Stack analysieren. Der beste Rat lautet daher: Arbeiten Sie mit Menschen zusammen, die sich mit Softwareentwicklung bestens auskennen und Ihnen helfen, Ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.
Suchen Sie einen Partner für Softwareentwicklung, der den Technologie-Stack Ihrer Webanwendung an Ihren Anforderungen ausrichtet? Intelvision ist für Sie da!
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